Dienstag, 5. Juni 2018

Freitag, 19. Januar 2018

Bewerbungsgespräch abgebrochen?

- Ursachen klären - Weiter suchen!

Das Bewerbungsgespräch - Genießen Sie es!
(Herkunft: Wiki)

Es kann Bewerbungsgespräche geben, die von einer von beiden Seiten abgebrochen werden, weil man keinen Sinn mehr in seiner Fortsetzung sieht. So kann es der Arbeitgeber abbrechen, wenn er der Meinung ist, daß sich der Bewerber nicht genügend auf das Bewerbungsgespräch vorbereitet hat. Schauen wir uns einmal an, was ein Bewerber, der sich - in diesem Fall - auf eine Koordinierungsstelle im Bildungssystem beworben hatte, im Nachgang als Rückmeldung geben könnte zu dem Abbruch eines solchen Bewerbungsgespräches:
Sehr geehrter Herr N.,
unter der Voraussetzung, daß Sie mir erklärten, daß ich in den letzten Tagen nicht der einzige gewesen wäre, der "unvorbereitet" zu dem Bewerbungsgespräch gekommen sei, mag es Sinn machen, im Nachgang aus meiner Perspektive noch einmal eine Rückmeldung zu unserem abgebrochenen Bewerbungsgespräch zu geben. Mein Bewerbungsgespräch bei Ihnen und Ihren Kolleginnen heute Vormittag war nach meiner bisherigen Lebenserfahrung ziemlich einzigartig und hat nachhaltige Irritationen bei mir hinterlassen. Ich versuche auch jetzt noch festzustellen, welche Recherche ich versäumt habe, mit der ich Ihren Erwartungen entsprochen hätte. Aber selbst jetzt noch komme ich dabei schnell ins Stocken. 
Die Internetseite des Oberstufenzentrums ... erscheint mir auch bei mehrmaligem Draufschauen nicht besonders hilfreich, um ihr die Informationen zu entnehmen, die mir - womöglich - hilfreich oder notwendig gewesen wären. Das ist dieselbe Reaktion, die ich schon hatte, als ich vor unserem Gespräch darauf geschaut hatte. Die Internetseite des Schulverwaltungsamtes erscheint mir hierfür ebenso "krude". Wo ich da zum Beispiel den Namen des Vorgängers der ausgeschriebenen Stelle im schnelleren Zugriff finden sollte, erscheint mir ein Rätsel. Das ist ein Irrgarten. Für einen Außenstehenden in jedem Fall.
Selbst Zeitungsartikel, die Ihre Kollegin erwähnte, in denen davon die Rede wäre, daß über 30 % der Auszubildenden des Landes ... ihre Ausbildung abbrechen, kann ich - zumindest auf schnellen Zugriff - nicht finden. Lese ich aber das Stellenangebot, dann kann ich auch keine Passage in demselben finden, anhand der ich überhaupt hätte erkennen können, daß das die Hauptaufgabe der ausgeschriebenen Stelle ist: Abbruchprävention. Dazu ist das alles viel zu allgemein gehalten. Und ich bin kein Hellseher. 
Eine Ihrer Kolleginnen erwähnte noch irgendwelche Verwaltungsvorschriften, die ich doch hätte einsehen müssen. Ich habe auch jetzt noch keine Ahnung, welche das sein sollten und wo ich die finden sollte. Ich sehe auch nicht den Ansatz eines Hinweises in der Stellenausschreibung auf diese. Ich möchte damit nur zu erkennen geben, daß für einen Außenstehenden auch durch wortreiche Stellenbeschreibungen oft nicht klar werden muß, was vom Bewerber eigentlich gewünscht ist. Und daß sich der Bewerber dann denken könnte: "Naja, vielleicht wird es ja im Bewerbungsgespräch selbst klar, falls es dazu kommen sollte."
Mir scheint auch nicht, daß ich diese Informationen in einem - sagen wir - zehnminütigen Telefonanruf hätte erfragen können, wie das ebenfalls von einer Ihrer Kolleginnen vorgeschlagen worden war. Bei eher planlosem Suchen auf der Internetseite des OSZ finde ich gerade unter "Pläne/Termine" jetzt, da ich eher weiß, worum es eigentlich geht, den ersten näher mit der Thematik befaßten Hinweis: "Schlechte Noten in der Berufsschule? Probleme bei der Ausbildung? Angebote der Berufsberatung in der Agentur für Arbeit: Link: Ausbildung abbrechen - nein danke! oder Flyer". Der Flyer ist nicht aufzurufen, der Link enthält krude Informationen. Und - gut: wenn ich "Koordinierungsstelle soundso" googele, finde ich wohl die Stellenvorgängerin, deren Namen zu nennen Sie, wenn ich Sie recht verstanden habe, als einen guten Recherche-Erfolg bezeichnet haben würden (https://... .pdf). 
Und - gut: Auf dem Bildungsserver findet man informativere Schul-Dossier, etwa zum OSZ ... und entsprechend sicher auch zu den anderen Standorten. Aber wahrscheinlich wird an all den von mir beschriebenen Schwierigkeiten, die gewünschten Informationen zu finden, von vornherein klar, daß ich für die ausgeschriebene Stelle ganz und gar ungeeignet bin. Und dann hätte ja womöglich doch alles seinen Sinn gehabt.
Nur über eines würde ich mir gerne Gewißheit verschaffen wollen: Daß es nicht irgendein Amtsschimmel ist, der durch dieses ganze Geschehen hindurch wiehert. Leider kann ich mich dieses Eindrucks nicht ganz erwehren.
Wie auch immer! Mit freundlichen Grüßen
....
Und ansonsten: Abhaken, weitersuchen. Und vielleicht künftig im Zweifel doch noch einmal vor dem Bewerbungsgespräch anrufen, Interesse zeigen, nachfragen, Ehrgeiz durchblicken lassen - wenn einem denn die ausgeschriebene Stelle wirklich besonders wichtig erscheint.

Mittwoch, 8. März 2017

"Zuverlässig, belastbar, schüttelfest. Und der Akku ist niemals leer."

Wir lassen uns anfeuern wie Soldaten im Krieg
- Unsere moderne Arbeitsgesellschaft ist von tiefer Unmoral erfüllt

Ich habe als Arbeitsberater und Dozent in der Erwachsenenbildung viele Jahre Berufs- und Lebensberatung für hunderte von Mitmenschen geleistet, dabei die letzten eineinhalb Jahre besonders intensiv Beratung rund um beruflichen Perspektivwechsel und berufliche Neuorientierung. Und das geht ja für den einzelnen fast immer auch einher mit einer Neuorientierung im Leben insgesamt. Und gerade in den letzten eineinhalb Jahren habe ich (wie meine Kollegen) dafür vielfältige positive Rückmeldungen von unseren Teilnehmern erfahren, auch viel Dankbarkeit. Solche Rückmeldungen erhielten wir - sogar!, sogar! - von Mitarbeitern der Agentur für Arbeit, denen wir zuarbeiteten. Und doch habe ich selbst mir dabei immer verboten, auf die Ratschläge zu hören, die ich anderen so freimütig und wohlwollend zu geben bereit war. Ob das nicht eine sehr typische Erscheinung ist in den vielen "helfenden Berufen" in der heutigen Zeit?

Ja, als ich im Rahmen dieser Berufs- und Lebensberatung einen für uns neuen und - wie ich inzwischen finde - recht passablen, brauchbaren Online-Berufsorientierungstest einsetzte (Gepedu) und ihn dazu zunächst einmal auch an mir selbst ausprobierte und als dieser für mich ganz andere Berufsfelder als passend vorgeschlagen hat, als ich ausübte und ausübe, und ganz andere Berufs- und Lebensmotive für mich aufgezeigt hat, als ich sie in meiner derzeitigen beruflichen Tätigkeit erfüllen kann, hatte ich diesen Berufsorientierungstest zunächst in die Ecke gepfeffert. Dieser Test ist "ganz ungeeignet" und "unbrauchbar" war zunächst mein Urteil.

So sehr hatte ich die Erwartungen an mich verinnerlicht, die "der Arbeitsmarkt" an mich stellt und auf die ich reagierte. So sehr war ich geneigt, nicht auf mich selbst zu hören und meine eigenen Bedürfnisse (die mir ja letztlich doch auch schon vorher bekannt waren). Und warum nicht? Weil ich mich darauf trainiert hatte, mich anzupassen an das, was eben dieser - - - "Arbeitsmarkt" von mir verlangt an - - -"Flexibilität" (!) und Anpassungsbereitschaft. Damit ich - sogar als Akademiker, wenn auch außerhalb der Universität - eine Familie mit drei Kindern einigermaßen anständig und unabhängig von staatlicher Unterstützung durchbringen kann.

Erst einige Wochen nachdem ich das Testergebnis in die Ecke geworfen hatte, wurde mir bewusst, dass der Stress, den ich mir auf meiner Arbeit mache und den ich empfinde - insbesondere nach Arbeitsschluss und am Wochenende, in Zeiten, die zumal in den  letzten Wochen durchgehend durch ausgeprägte Erschöpfung, Niedergeschlagenheit und Müdigkeit geprägt gewesen sind -, tatsächlich etwas mit dem zu tun hat, was in dem Ergebnisbericht des genannten Berufsorientierungstests für Berufserfahrene für mich aufgezeigt worden war. Dass mir nämlich - vor allem - viele anderen beruflichen Ziele und Motive wichtiger sind als ausgerechnet: "mit anderen Menschen zusammenarbeiten" und als ausgerechnet "anderen Menschen helfen" (s. Abb. 1).

Abb. 1: Aus dem Ergebnisbericht meines Berufswahltests (bei der Firma Gepedu, 6.1.2016)
Während ich bezüglich dieser letzteren beruflichen Motive weit unter dem Durchschnitt derjenigen meiner Vergleichsgruppe liege (alle Menschen, die bislang an dem Test teilgenommen haben, meiner Altersgruppe angehören und ebenfalls Abitur haben) liege ich stattdessen weit über dem Durchschnitt was das berufliche Motiv "Erfolge erzielen, Besonderes leisten" betrifft. Sollte ich dann nicht doch irgendwann einmal auf solche Testergebnisse auch hören? So wie ich das auch anderen immer angeraten habe? Zumal mir doch auch ein Psychiater in der Sprechstunde schon vor Jahren mit einer mir bis dahin nicht bekannten psychologischen Begrifflichkeit sagte "Sie haben ein sehr hohes Ich-Ideal, lassen Sie es bleiben." Nämlich als ich zu ihm gegangen war wegen meiner Probleme bei der Ausübung des Berufes eines Gymnasiallehrers und als ich - eigentlich - mit ihm Lösungsmöglichkeiten bezüglich dieser Probleme besprechen wollte. - - -

Leben. Ach ja: Leben.

"Du bist mehr als ein Berg voll Arbeit."


Und wie steht es mit der ausgewogenen "Work-Life-Balance", die ich so oft in meinen Beratungsgruppen und in Einzelgesprächen zum Thema gemacht hatte und anderen Menschen angeraten hatte, bzw. auf die diese vielen Menschen natürlich auch leicht von selbst zu sprechen kommen aufgrund ihrer eigenen "Ausgepowertheit", ihrer eigenen, oft außerordentlich stark ausgeprägten inneren und äußeren Erschöpfung? 

Abb. 2: Am Montag, den 16.1.2017 um 7.36 Uhr, auf dem Weg zur Arbeit aufgenommen
Warum zum Beispiel sprach mich erst vor allerhand Wochen dieses Plakat aus der Lidl-Werbung so sehr an, dass ich es sogar fotografierte. Nämlich auf dem Weg zu meiner Arbeit an einem Montag im Januar dieses Jahres. "Du bist mehr als ein Berg voll Arbeit". Und warum übrigens wird eine solche oder eine ähnliche Botschaft so selten in großer Plakatform in unserer Gesellschaft an die Menschen herangetragen? Ist nicht auch letzterer Befund ein recht - "interessanter"? Was erwartet man in dieser Gesellschaft von uns? Oder welche Erwartungen transportieren die "großen Leitmedien" an die Menschen in dieser Gesellschaft?

Die Frage stellt sich doch: Werden wir - - - "dressiert" - ?

"Feierabend - Warum man für seinen Job nicht brennen muss"


Und warum sprach mich an, als ich im neuesten Programmheft der "Urania" in Berlin einen Vortrag angekündigt fand von einem Volker Kitz mit dem Titel "Feierabend - Warum man für seinen Job nicht brennen muss"? Und wo es in der Kurzbeschreibung desselben heißt (Urania):
Nur wer leidenschaftlich arbeitet, liefert gute Ergebnisse und wird glücklich - das ist gesellschaftlicher Konsens. Doch Millionen Menschen im Büro, am Fließband und hinter Verkaufstheken verspüren keine Leidenschaft bei ihrer Tätigkeit. Wo sind die „spannenden Herausforderungen“, von denen alle reden? Stimmt ohne sie womöglich etwas nicht mit dem eigenen Leben? Volker Kitz erklärt, warum wir besser und zufriedener arbeiten, wenn wir ehrlich mit uns und unserer Arbeit umgehen. Denn nicht die Arbeit macht unglücklich, sondern die Lügen, die wir uns darüber erzählen.
Und schon beim Lesen dieses kurzen Textes fielen mir gleich ganz neue Varianten und Versionen von Job-Bewerbungs-Anschreiben ein, als ich sie bis dahin meinen Teilnehmern angeraten hatte (im Einklang mit den vielen Bewerbungsratgebern). Etwa:
Meine Leidenschaft bringe ich - wenn dann - zu Hause ein. Nicht im Beruf. Aber Sie dürfen von mir erwarten, dass ich meinen Job auch ohne ein solches "Brennen" zuverlässig und ordentlich ausübe.
Ach ja! Wie atmet man auf, allein schon wenn diese Unehrlichkeit einmal von uns genommen ist?

Abb. 3: "Zuverlässig, belastbar, schüttelfest. Und der Akku ist niemals leer."
In diesem Werbeplakat spielt der Apple-Online-Händler "Gravis"
Oder: Wie empört reagierte ich im ersten Augenblick, als ich schon vor etwa einem Jahr in der Stadt ein Werbeplakat las mit dem Slogan
Zuverlässig, belastbar, schüttelfest. Und der Akku ist niemals leer.
und daneben eine Frau, so als ob hier eine Zeitarbeitsfirma um Pflegefachkräfte werben würde. Bis mir - natürlich erst durch Recherche - klar wurde, dass dieses Plakat ironisch gemeint war ... Der Apple-Online-Händler "Gravis" hatte sich einen - wie ich finde: üblen - Scherz mit der tiefen Unmoral unserer Arbeitsgesellschaft erlaubt. Er spielt hier mit Gefühlen. Aber warum hat man so viele, so stark gemischte Gefühle bei einer solchen Art von Ironie? Zumindest jemand wie ich, der hunderte von Menschen beraten hat, die auch an sich selbst die von anderen an sie herangetragene Erwartung erfüllt sehen wollten, nämlich "zuverlässig, belastbar, schüttelfest" zu sein. Um so mehr man diese Worte auf sich wirken lässt, um so tiefer - ja, um so zutiefst unmoralisch - kommen sie einem vor.

Worte wie im Krieg


Und wer über solche Worte noch "Witze reißen" kann, hat nur wenig begriffen. Nur sehr wenig. Auch wenn der Firmengründer einmal Steve Jobs geheißen haben mag.

Wir leben nicht - und noch nicht einmal vorwiegend - um insbesondere "zuverlässig, belastbar, schüttelfest" zu sein, wobei der "Akku" "niemals leer" wäre oder sein sollte. Sind das nicht Worte wie im Krieg? Als wäre von den Anforderungen an Soldaten die Rede. Arbeitssoldaten ........

Und indem ich diesen Blogartikel schreibe, wird mir bewusst, dass auch der bisherige Titel dieses Blogs - "Rein ins Berufsleben" - und die URL ("los-gehts") eigentlich zu überdenken sind. Sind nicht auch sie der Verinnerlichung von außen einem übergestülpter Moral geschuldet? Klingen sie letztlich nicht wie "Auf in den Kampf, Kameraden der Arbeit" - ? Ich habe deshalb den Blogtitel und die URL gerade neutraler umformuliert. Und einmal erneut wird mir bewusst: Es ist vieles im Argen und faul. Und nicht nur im Staate Dänemark. In dem vielleicht sogar noch am allerwenigsten.

Und das "cetereum censeo" lautet: 1. Wann endlich gibt es in diesem Staat jenen anständigen, schon in den 1950er Jahren und im Familienbericht der Bundesrepublik Deutschland von 1994 erneut von den führenden deutschen Sozialreformern vorgesehenen und befürworteten, jedoch von allen bisherigen CDU- und SPD-Regierungen torpedierten Familienlastenausgleich? Und 2.: Wann wird endlich das längst fällige, von allen bisherigen CDU- und SPD-Regierungen torpedierte bedingungslose Grundeinkommen beschlossen? Zwei wesentliche Maßnahmen, die die Menschen und Familien von heute aus der - offensichtlich für sie vorgesehenen - Hamsterrad-Hetzerei herauslösen würden und ihnen Zeit lassen würden zu einer inneren Besinnung und zu jener seelischen Ausgeglichenheit, die die bisher Herrschenden offensichtlich mehr fürchten als der Teufel das Weihwasser.

Und somit ist einmal erneut an das viel zitierte Wort von Willy Brand zu erinnern:
Die ganze Politik soll sich zum Teufel scheren, wenn sie nicht dazu da ist, den Menschen das Leben etwas leichter zu machen.
Und zu ergänzen ist auch dazu: Selbst Willy Brandt ist heute veraltet. "Etwas leichter" reicht schon lange nicht mehr. 

Samstag, 12. November 2016

Tipps für die berufliche Neuorientierung

Wenn man sich beruflich neu- oder umorientieren möchte, kann man sich verschiedener Informationsangebote im Internet bedienen. Im folgenden eine erste Auswahl:

1. Berufenet


Hier wird jeder in Deutschland praktizierte Beruf detailliert beschrieben in den Zugangsvoraussetzungen, in Ausbildung, bzw. Studium, sodann gibt es eine genaue, detaillierte und ausführliche Tätigkeitsbeschreibung aller wesentlichen Tätigkeiten in diesem Beruf (auch sinnvoll für Zeugnisse und Lebensläufe). Und schließlich gibt es für jeden Beruf eine Rubrik "Perspektiven" und "ähnliche Berufe", wo man einmal schauen kann, was man, wenn man in einem Beruf Berufserfahrung gesammelt hat, mit diesen Berufserfahrungen noch alles machen kann, entweder in ähnlichen Berufen oder im Quereinstieg in anderen Berufen.

2. Kursnet


Dies ist die Weiterbildungsdatenbank der Arbeitsagentur. Hier finden sich alle Weiterbildungs- und Umschulungsangebote, für die die Arbeitsagentur grundsätzlich Bildungsgutscheine vergeben kann. Man kann mit Suchworten sehr detailliert suchen, entscheidet sich dann für ein oder zwei Angebote und nimmt dann einen Beratungstermin bei den jeweiligen Anbietern wahr, um dort zu erörtern, ob das Angebot passt und wie man mit größter Wahrscheinlichkeit hierfür einen Bildungsgutschein bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter erhält.

3. Gepedu-Berufstest


Hier bekommt man nach einer etwa einstündigen Online-Befragung zu Interessen und Fähigkeiten möglichst passgenaue Vorschläge von Berufen, die zu einem passen. Es gibt hier verschiedene Testarten, auch für Schulabgänger.

4. OSA-Portal


Wer sich nicht entscheiden kann, welches Fach er an der Universität studieren soll, kann hier kostenlose Selbsteinschätzungs-Angeobte wahrnehmen.

5. Lehrstellenbörsen der IHK und der Handwerkskammer


Schulabgänger, die eine Lehrstelle suchen, sind gut beraten, einmal die Lehrstellenbörsen der IHK und der Handelskammer durchzusehen, gerne auch "querbeet", um einmal zu sehen, in welchen Bereichen es überhaupt alles Lehrstellen gibt.

6. "Finde den Job, der dich glücklich macht"


Wer seine Berufswahl oder Umorientierung ein wenig methodischer angehen will, kann das Buch "Finde den Job, der dich glücklich macht - Von der Berufung zum Beruf" erwerben von Angelika Gulder. Hier gibt es einen "Karriere-Navigator", in dem man in zehn oder zwölf Schritten über verschiedene Aufgabenstellungen (z.B. den "Reiss-Test") herausbekommen kann, welcher Beruf zu einem passen könnte.

7. "Ihr Pferd ist tot? - Steigen Sie ab"


Wer sich von seinem alten Beruf noch nicht richtig lösen kann innerlich, obwohl er sich innerlich längst von ihm verabschiedet hat, könnte auch gut bedient sein mit dem Buch "Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! - Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln" von Tom Diesbrock.

8. Sprechen Sie mit Ihrem Arbeitsvermittler bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter


Nehmen Sie schließlich einen Beratungstermin bei der Arbeitsagentur oder dem Jobcenter wahr. Das können Sie auch dann machen, wenn Sie keinen Anspruch auf den Bezug von geldlichen Leistungen bei diesen Ämtern haben oder wahrnehmen wollen. Auch dann kann man dort Beratungs- und Weiterbildungsangebote nutzen. Nehmen Sie auch gerne Beratungstermine bei Bildungsträgern oder selbständigen Coaches, Beratern wahr oder lassen sich von Ihrem Arbeitsvermittler zu solchen Beratungsterminen zuweisen. Hier können Sie die Thematik dann noch gründlicher durchsprechen im Gruppen- und/oder Einzelcoaching als das in den oft nur sehr kurzen Gesprächen bei der Arbeitsagentur möglich ist.

9. Work-Life-Balance


Achten Sie auf sich, auch beruflich. Sie haben nur dieses eine Leben. Achten Sie auf eine ausgewogene Work-Life-Balance, auf die - so wesentliche - Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Nehmen Sie sich - wenn nötig - eine Auszeit. Auch dieser Ratschlag kann das Ergebnis einer Beratung sein. Denn Burnout ist eine - leider - weit verbreitete Krankheit.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Welche Studiengänge lohnen sich - für Akademiker

Akademiker

Welche Studiengänge sich lohnen
stern-Job-Ampel: Chancen für Akademiker auf dem Arbeitsmarkt

Mittwoch, 18. November 2015

Konjunkturberichte

Wer sich einen Überblick verschaffen will über die Entwicklung der Wirtschaft eines Bundeslandes, kann dies auf der Internetseite des betreffenden Ministeriums eines Bundeslandes, bzw. bei der betreffenden Senatsverwaltung tun. In Berlin auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung:


Oder bei der örtlichen Industrie- und Handelskammer (IHK):


Ein aktueller Zeitungsbericht zur wirtschaftlichen Entwicklung Berlins: